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Montag, 18. Mai 2015

(Er-)Leben auf zwei Rädern

ich traf leider keine Elche

einfach nur schön


überall alte Wegkreuze


und der Papst ist auch immer dabei, Johannes Paul natürlich, nicht der aktuełle

in den Masuren


Idylle

der freut sich das Radlerherz


die "Wolfsschanze" und andere alte Bunkeranlagen

immer mal eine kleine Burg 

Wallfahrtsort Heiligenlinde

...und die Orgel darin

die ersten Backsteinkirchen


dort wäre ich gern mal rechts abgebogen - aber ohne Visum nicht möglich
OSTSEE ERREICHT !!!

aber wo ist nun bitte die Sonne ?
Elblag

mit sehr schönen alten Handelshäusern

Malbork - eine der grössten Burganlagen der Welt

... und mit einem sehr schönen Bahnhof !
Nach dem Trubel in Warschau folgte die Durchquerung des Biebrzaśnski-Nationalsparks - dort ist man dann mit sich so ziemlich alleine. Die Elche, die dort auch leben, haben sich vor mir versteckt. Und weiter zu den masurischen Seen. Auch auf diese Ecke Polens war ich sehr gespannt. Aber zuerst wurde ich vom Regen ausgebremst & verbrachte einen kompletten Tag im Zelt; hoffend, das das Wasser draussen bleibt und das Zelt dicht hält (das hat ja nun schon ziemlich gelitten in den 3 Jahren, aber ein neues liegt schon zu Hause). Das dieser Guss die Regen-Wochen einleitete, wusste ich da noch nicht. Und dann die Masuren ! An einem der unzähligen Seen schlug ich mein Lager auf und machte Seen-Rundfahrt, sehr idyllisch. An der Weiterfahrt wurde ich wiederum gehindert - genau, vom Regen... Aber da gab es mal nette Gesellschaft. Die ums Zelt stehenden Wohnmobile hatten alle deutsche Nummernschilder und ich wurde reihum zum Frühstück, zu Kaffee und Kuchen, zum Grillen und Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spielen eingeladen, so kann man das Wetter schon mal eine Weile ignorieren. Lustig war es. Danke Euch allen ! Aber dann rief die Ostsee !!! Also packen, hoffen und los, in Begleitung grauer Wolken und eines rauen Windes. Ueber huckelige kleine Strassen kam ich ua. an der "Wolfsschanze", dem ehemaligen Hauptquartier Hitlers hier in den Wäldern, vorbei. Heute "Abenteuerpark", wo man mit wilden Gefährten rumfahren kann, Stahlhelm auf dem Kopf und mal rumballern - das fand ich ganz schön geschmacklos und unangebracht ! Nach 2,5 Tagen stand ich am Meer und war mal wieder ein bischen stolz, auch das geschafft zu haben - aber die Begeisterung hielt nicht lange an, zum rumsitzen und geniessen war es viel zu kalt und auch der Regen folgte bald wieder. Da kam mir nun inzwischen einige Male der Gedanke, einfach alles hinzuschmeissen und die Tour abzubrechen. So ein Sch..Wetter !!! Das macht keinen Spass !!! Aber die nächsten Tage hatten dann schon auch mal sonnige Momente ....

1 Kommentar:

  1. Mit dem Fahrrad zu fahren, ist für mich die größte Freude. Man hat nicht nur eine tolle Aussicht, sondern tut auch noch etwas für die Fitness. Wir sind schon ins Hotel Brixen mit dem Fahrrad gefahren.

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