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Mittwoch, 31. Januar 2024

Farbenfrohe Tage mit dem Duft von Zitronen

 



 Man kann gar nicht anders, als dem Tag mit guter Laune zu begegnen. Jeden Tag ballert die Sonne vom Himmel, selbiger knallblau, dazu das krass blaue Meeer und einfach überall soooo leuchtende Farben. (das Licht und die Farben sind ja eigentlich immer das Schönste, wenn man ans Mittelmeer kommt !) Es ist gerade sehr grün auf der Insel und in allen Ecken blüht etwas kleines, buntes. So sehr schön ! Da kann man gar nicht Trübsal blasen :-) Aber das hatte ich ja auch nicht vor. Seit einer Woche bin ich nun schon wieder hier - auf der Insel Ithaka. Andreas und Thomas sind derweil auf der anderen Seite der Welt zum Familienbesuch und ich habe Spaß mit ihren Katzen, vor allem mit dem neu adoptierten kleinen Kater Ginger. Dazwischen mal ein bisschen im Garten buddeln und vor allem die Sonne genießen, am besten natürlich mit Katze dazu und einem guten Buch. Gerade gab es die zweite gute, griechische  Familiensaga. Gleich mit ein Crash-Kurs in jüngerer griechischer Geschichte ! Die war nicht halb so schön und friedlich wie die Landschaft hier gerade ! Sondern oft traurig und tragisch, auch dank deutscher Beteiligung.





 Und dann am Abend widme ich mich mal einer ganz neuen Aufgabe - nämlich die Unmengen von Zitronen verarbeiten, die da an den zwei Bäumen im Garten hängen. Zu Gelee, Marmelade, Sirup und Zitronat. Chutney will ich auch noch versuchen. Das hab ich alles noch nie gemacht und habe Freude am rum-experimentieren. Und dazu duftet es dann im ganzen Haus unglaublich toll nach Zitrone. Das gefällt mir !


Natürlich gab es auch schon Besuche bei den zwei Esel-Damen um die Ecke.So, und nun muss ich wieder raus in die Sonne und das Leben. Schöne Tage auch Euch allen, wo auch immer. Und bis bald wieder hier !





Donnerstag, 25. Januar 2024

Ich mach heute blau

Was für ein herrliches Wetter heute für meinen Umzug auf die Insel .  Blauer Nachmittag .




Und nun wieder mal auf Ithaka.  Ausführlicher Bericht folgt.


Montag, 8. Januar 2024

Ruinen und Königsgräber

 
 Gestern, am Sonntag morgen, hatte ich gar nichts besonderes vom Tag erwartet. Nachts gab es ein heftiges Unwetter mit viel Blitz-Spektakel, es folgte ein schöner Sonnenaufgang, aber bald darauf tröpfelte es erneut stetig vor sich hin. In den Stall, danach zum Frühstückstisch. Da sitzen wir derweil zu siebt, noch eine vierköpfige Familie aus Östereich, die hier "Urlaub gegen Hand " macht. Während wir so vor uns hin mapften, erzählt Foti, dass da heute der erste Besichtigungstag einer neuen Ruinenanlage ist, Eintritt frei, weil 1. Sonntag im Monat, und wir könnten da mal hinschauen, es ist nicht so weit. Okay, ja, können wir machen, befanden wir alle. Genaueres wusste ich nicht über diesen Ort. Und neu eröffnet war eine freigelegte und teilsanierte Ruine eines Palastes von ca. 400 v.Chr. Nur für uns nicht vorbereitete Touristen war neu, dass sich im selben Ort - Vergina - auch Königsgräber befinden, nämlich die von Phillip II., dem Vater von Alexander dem Großen. Von letzterem hab ich natürlich schon mal gehört, von seinem Vater nicht. Alexander beerdigte seinen Vater eben so wie es einem König gebührt - und auch eine Dame, die ihm dann auf der "anderen Seite" Gesellschaft leistet, abgeblich hat diese sich freiwillig gemeldet.... sowie noch andere Familienmitglieder. Und diese Königsgräber, und was man noch so darin fand, kann man in einer irren, eindrucksvollen Anlage besichtigen. Von außen einfach ein unscheinbarer, grüner Hügel mit Eingang. WOW ! Das war echt spannend !







 Es gibt dann noch ein extra Museum, für alles was man so in dieser Gegend fand... Es war sehr beeindruckend ! Toll, wenn so etwas aus dem einem Tag wird, von dem man beim Aufstehen gar nichts besonderes erwartete :-) Vermutlich fand ich auch alles so besonders interessant, weil ich vorher gerade einen Roman las über die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns hier in Griechenland (Mykene) und der Türkei (Troja) - da konnte man sich den irren Aufwand und auch die Aufregung und Begeisterung der Archäologen, die hier buddelten, gleich viel besser vorstellen. Erst in den siebziger Jahren hat man diese Gräber entdeckt und ausgegraben, sie waren unversehrt und nicht ausgeraubt wurden und zählen wohl zu den wichtigsten Grab-Anlagen der Welt..... huiii, aber echt nie davon gehört vorher....

Das all das was wir da angeschaut haben, auch zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, habe ich dann erst am Abend gelesen. Das dieser kleine Ort Vergina einst Aigai hieß und die Hauptstadt des Königreiches Mazedoniens war, habe ich - natürlich - ebenfalls nicht gewusst vorher. Viel gelernt an einem Tag über fast 2500 Jahre alte Geschichte ! Reisen bildet :-) 

Super war´s ! Und Euer Sonntag hoffentlich auch... auf welche Art auch immer.