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Montag, 25. November 2019

Zimmer mit Aussicht



Jetzt muss ich mich morgens nur Hinsetzen im Bett und kann dann Sonnenaufgang über dem Meer angucken und dabei den ersten Kaffee schlürfen  (wenn das Wetter mit macht und es etwas zu gucken gibt).  Und im Meer war ich auch schon ,  aber nur kurz. Alles prima hier und ich bleib ja noch eine Weile .  Ausführlicher Bericht folgt .

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Dienstag, 19. November 2019

Nur kurz


Guten Morgen nun aus Ioannia im Norden Griechenlands, jetzt ist der "Endspurt " dran. Noch 2x Bus und eine Fähre und heute nachmittag sollte ich dann ankommen .  Auf der Insel Ithaka .  Dort bleibe ich ein paar Wochen und melde mich vielleicht erst danach wieder. Und als Fahrt-Lektüre gibt es, nein nicht Homer, sondern "Die Frauen von Ithaka " von Sandor Marai  😊
Lasst es Euch gut gehen , bis später wieder .  Muss zum Bus.



Sonntag, 17. November 2019

Unbekannt und überraschend

Zugegebenermaßen hatte ich vorher überhaupt keine rechte Vorstellung von Albanien, mal ein paar Urlaubsbilder von anderen gesehen, aber sonst nicht viel . Das geht wahrscheinlich vielen so, aber an Vorurteilen ist kein Mangel.
Und nun so live hier bin ich einfach sehr angenehm überrascht.  Es ist interessant, gibt viel zu gucken, und alle sind SEHR nett, herzlich und hilfsbereit und freuen sich, daß man sich für ihr Land interessiert . Wenn auch mein Einblick mal wieder nur ein ziemlich kleiner und kurzer ist, alles im "Schnelldurchlauf", werde ja anderenorts erwartet.
Hatte mir ohne grössere Suche 3 Orte heraus gepickt, die einfach auf dem Weg nach Süden liegen,   nicht an der Küste entlang diesmal.

Am Stadtrand von Shkoder

Nein, nicht das Meer, der Shkodrasee- der größte auf dem Balkan


Gleich das erste Hostel war eines der besten, wo ich je war. Supergemütlich, mit kleinem Garten und prima Atmosphäre. Von Mutter und Tochter geführt, die zur Freude der  (meisten ) Gäste, auch je 3 Hunde und Katzen von der Straße adoptiert haben.  Das Frühstück war bio,  regional und vegetarisch :-) Sehr schön so für den Anfang  ! Auch interessante Gäste gab es. Zu dieser Zeit des Jahres reisen ja nicht mehr die Sonnenhungrigen durch die Gegend, sondern ich treffe eher Länger-Reisende. Aus Asien & Australien,  auf großer Europa-Tour. Und dort im Hostel saß auch ein deutscher Schriftsteller, der schon einige Reise-Anekdoten-Büchlein über Albanien verfasst hat (und Georgien übrigens auch ) und nun an einem Reiseführer über das Land arbeitet.  Das war mal echt sehr interessant mit ihm zu quasseln ! Über das Land, die Geschichte,  Erlebnisse und wie man daraus dann Bücher macht und wie das alles so läuft.
Muss jetzt nicht besonders erwähnt werden - der Regen kam mit, sieht man ja an den Bildern.
Den Trubel der Hauptstadt Tirana hab ich mir gespart und hab dort nur den Bus gewechselt.  Nächter Stop in Berat, UNESCO Weltkultur Erbe. Wieder ein kleines nettes Hostel, wo die ganze Familie mitwurschtelt. Immer kam mal noch jemand gucken, helfen, mit den (genau 2) Touristen ein paar Worte albanisch üben, rumsitzen und einen kleinen türkischen Kaffee trinken - den gibt es hier reichlich und überall. Auch dort bin ich ausgiebig rumgeklettert, schön mit all den alten Häuschen, den engen Gassen im alten Teil des Ortes. Abends flaniert man dann eher auf dem "Boulevard" im neueren Teil. Der Tag wird sowohl von den Gesängen des Muezzin als auch von Kirchenglocken begleitet - Moschee und Kirche stehen hier einfach einträchtig nebeneinander.






Als der nächste Busfahrer mich dann in Gjirokastra "rauswarf", war ich erst mal völlig perplex .  Es war bereits finster. Ich hatte einen kleinen ruhigen Ort erwartet und stand stattdessen neben einer Tankstelle , an einer großen Hauptstraße , daneben ein breiter Boulevard voller Geschäfte, Menschen und Auto. Upps, das ist doch ne richtig große Stadt ? Von der touristisch interessanten Altstadt nix zu sehen.  Naja, mein Zimmer gesucht und am nächsten Morgen bei Licht betrachtet, war es dann gar nicht so schlimm und die Altstadt teils ganz hübsch und auch die oben thronende Burg. Enge und vor allem steile Gassen (die Einkäufe nach Hause zu bringen, ist da sicher nicht lustig ),  coole Häuser dazwischen, das alte Bazar-Viertel hübsch saniert. Ein schöner Spaziergang, der sicher mit etwas Muskelkater belohnt wird. Und ringsherum Berge, Berge, Berge. ..






Das war es nun erst mal mit Albanien, da könnte man noch mal für länger herkommen  !
Morgen ganz früh geht es wieder zum Bus. Griechenland ist dran.
Vergnügte Grüße zu Euch allen  !

Dienstag, 12. November 2019

Im Land der schwarzen Berge




Nun bin ich schon wieder eine Woche unterwegs , also Zeit für einen kleinen Bericht .  Das Wetter wurde erst mal so trübsinnig wie meine Stimmung , ich habe einige der Tiere gewaltig vermisst und passend dazu wurde es grau und begann Bindfäden zu regnen .  Regen in Budapest , Regen während der Busfahrt , Regen in Zagreb , Regen in Dubrovnik , und Regen bei der Ankunft in Montenegro .  Doch dann schoben sich doch auch mal Sonnenstrahlen durch die Wolken, die Laune wurde wieder gut und ich konnte mir die Füße wund laufen an der Bucht von Kotor .  Die wollte ich schon lange mal besuchen und es war klasse. Da ja nun eigentlich sogar die Nebensaison vorbei ist, war es angenehm leer, viele Strandrestaurants und Schnickschnack -Souvenir-Läden sind geschlossen. Am Wasser lang wandern und kleine Dörfer bestaunen und auch mal nach oben. Nebenher viele Granatäpfel knabbern, die hier wie Unkraut überall wachsen. Und die andere Freude nebenbei waren all die Strassenkatzen. Danach noch ein Stop in der Stadt Budva, schön weil man dort das offene Meer vor der Nase hat (an der Bucht fühlte es sich ja schon eher an wie an einem großen See ).






Das war nun ein wirklich kleiner, kurzer Blick ins Land der schwarzen Berge, zur genaueren Erkundung selbiger ist das Wetter zur Zeit auch echt eher ungeeignet. In 2 Stunden fährt mein nächster Bus - ein Land weiter, auf nach Albanien  ! 


Freitag, 1. November 2019

Zu Besuch bei Hajnal & Co.


Hajnal
Mit dem ersten Lichtstrahl am Morgen beginnen die Hähne zu krähen, kurz danach stimmt der Esel-Chor lauthals ein. Und auf dem Weg zur Kaffeemaschine stolpert frau über die sofort rumwusselnden Katzenkinder. Und nachdem frau sich mit 2 Tassen Kaffee in Schwung gebracht hat, geht es los - Esel, Schafe, Alpakas mit frischem Heu und ein paar Streicheleinheiten versorgen und sauber machen; danach die Hühner, Tauben, Sittiche füttern, dann die Katzen und Hunde und dann bekommt auch die Bärbel ein Frühstück. Dann bleibt genug Zeit für in der Sonne hocken und lesen (immer mit Hunden und Katzen zur Gesellschaft) oder mal eine Rad-Tour oder Besuch kommt. Und abendds dann wieder die Fütter-Runde.
Die ganze Menagerie hatte ich 12 Tage für mich alleine und habe all das Gekuschel sehr genossen - die "Arbeit" fühlt sich ja sowieso nie als solche an, sondern macht Freude - , Doris & Stefan weilten derweil unter griechischer Sonne am Meer  und haben ihrerseits auch ihren Urlaub (ein rares Gut) sehr genossen. Und nun sind sie schon über eine Woche wieder daheim und wir haben es gemeinsam schön, gekuschelt wird nach wie vor viel, nebenbei auch viel lecker gekocht, diverse Leute besucht, Feuerholz gemacht und was weiss ich noch, die Tage sind alle schnell rum und zu tun ist immer.




Bêla - mein Liebling




Jetzt wird ich schon wieder etwas melancholisch, weil meine Zeit hier fast vorbei ist.
Doris & Stefan - VIELEN DANK und gern immer wieder !
Aber bin natürlich auch sehr vorfreudig auf alles was nun als nächstes kommt. Montag geht es wieder weiter - erst mal nur in die grosse Stadt, nach Budapest, in einer Stunde viel mehr Menschen, als man hier die ganze Woche zu Gesicht bekommt :-)
Seid alle lieb gegrüsst und habt eine gute Zeit, bis bald wieder - aus dem Süden !

Aufräum-Feuer

typisch ungarisch - viele Kilos Chili verarbeitet

Montag, 28. Oktober 2019

Puszta im Herbst

Es ist wunderschön. Ist es hier ja immer für meinen Geschmack, aber so im Herbst mit all seinen Farben dann doch besonders.  Schön mit dem Rad durch die platte, leere Landschaft gedüst.  Nur wegen dem vielen Sand immer mal schwierig.