Vergangenes Wochenende, Ende Februar, war es geschafft. Sowohl die Hütte als auch der Skilift nebenan schlossen ihre Pforten, wieder ein Kapitel beendet und ich stapfte sehr früh am Morgen 3 Stunden mit dem großen Rucksack den Berg wieder hinunter, um den ersten Bus zu erwischen. Auf zum Bahnhof. Und schon am Mittag stand ich dann am Meer ! Was leider längst nicht so leuchtete wie bei meinem letzten Besuch im November. Wieder in Triest ! Einfach weil es das letzte Mal so schön war. Diesmal wurde ich nicht so sehr mit Farben und Sonne verwöhnt, aber trank meinen Kaffee jeden Tag mit Blick aufs Wasser, wanderte trotz allem mit Begeisterung durch die Berge hinter der Stadt - immer auf der Suche nach dem Frühling, in Form aller möglicher kleiner Blüten und endlosem Vogelgezwitscher; abends schlenderte ich durch die Stadt und bestaunte erneut all die tollen, pompösen Gebäude. Ein paar sehr schöne Tage waren das mit viel frischer Luft und Bewegung :-) Und nun geht es gleich weiter....
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Donnerstag, 5. März 2026
Mittwoch, 5. November 2025
Triest
"Triest: Begegnungsstätte der Kulturen zwischen Nord und Süd, zwischen Orient und Okzident, ein Epizentrum europäischen Geisteslebens, Sehnsuchtsort und Traumbild. Schauplatz mit eigentümlichem Charme, seine Atmosphäre von Lebenslust und Melancholie verströmen einen unwiderstehlichen Reiz."..... so stand es auf dem Klappentext eines Romans von Walter Grond ... viele Schriftsteller uä. kamen hier vorbei , in vielen Romanen wird von Triest erzählt und immer wenn der Name wo auftauchte, dachte ich "da möchte ich auch mal hin ". Und nun war es so nah, gerade mal eine 3-stündige Zugfahrt , also los ! Das erste echt große Geschenk ist das Wetter, die Wärme , dazu das Licht und die Farben . .. toll ! Ein herrlicher Kontrast insgesamt zu gerade eben noch !
Die Stadt hat ihre große Zeit wohl eher vor 150-200 Jahren gehabt (war zu Zeiten der Habsburger Monarchie einer der größten Häfen Europas ), nun gibts aber noch all die Prachtbauten zu bestaunen , die damals gebaut wurden , in vielen sind heute Museen und Ausstellungen . Dazu war gerade jetzt das Triest Foto Festival , mit vielen kleinen Ausstellungen . Da hatte ich gleich Kultur en masse. Sonst gibts hier halt all das, was Städte so haben - viele Läden , viele Menschen , viel Verkehr . .. also doch lieber auch mal in einen Bus gehüpft und etwas außerhalb rumschlendern...sehr viel Abwechslung an den paar Tagen hier. Sehr schön ! Und auch ganz doll Sonne getankt !
Freitag, 21. Februar 2025
Tag 31 - Rom & Aus-Weg
Nun hatte ich mich von ein paar hübschen Bildchen überzeugen lassen, mal zumindest noch nach Rom zu Ende zu laufen... Herr Seume hatte zu diesem Abschnitt folgendes zu sagen:
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| der schönste Tag ! |
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| ja klar, das sieht hübsch aus, aber auch als ich dieses Bild machte, stand ich am Straßenrand neben der Leitplanke... |
Freitag, 14. Februar 2025
Nasskalt und Unwettergrau
Mittwoch, 12. Februar 2025
Tag 25 - Schlechte Laune
"Ich bin ja oft ein Opfer meiner eigenen Ideen ' - sagte letztens eine im Radio. Da musste ich lachen und dachte, ja, ich auch. Keine Ahnung, wieso ich mir so sicher war, dass auf der Via Francigena alles besser wird. Nein, wurde es nicht ! Wohlweislich mit dem Zug ein kleines Stück aus Napoli raus, aber es blieb urban, Asphalt, Müll, Straßenrand. Dafür gab es am Ende des Tages einen sehr schönen Zeltplatz an einem Fischerteich.
Nächsten Tag eher durch Landwirtschaft; endlose Obstplantagen, Salat unter Plastik, Kohlfelder, riesige Ställe voller Büffel (für den überall angepriesenen Mozzarella) und.... genau, Asphalt !!!
Der dritte Tag begann mal außergewöhnlich, wandern schon lange vor Sonnenaufgang mit Taschenlampe (es ist ja immer noch so 12 Stunden finster, so lange kann man nicht schlafen), das war spannend und auch die ersten verschlafenen Dörfchen hübsch, es endete mit 20 km am Straßenrand entlang. Der Pilgerweg nach Rom. Ich glaube es einfach nicht ! Ich hatte ja so hübsche Erinnerungen vom Jakobsweg im Kopf und nun so was. Es ist einfach hässlich. Zudem weit entfernt vom Bilderbuch-Italien der Reisekataloge. Hauptsächlich ist es großflächig sehr vermüllt, viele Ruinen und Verfall, die Leute sind oft mürrisch... keine Ahnung was hier los ist. So eine Wanderung hatte ich noch nie. Eigentlich hatte ich mich auf Natur unterbrochen von hin und wieder Kultur gefreut. Das war mal nix....
























































