.... ein paar Bilder vom Wandertag heute , weil es wieder so schön war ! Gleich vor der Tür , gar nicht weit weg gewesen, nur zum nächsten Ort gelaufen . ...
Wandervogel Bärbel
Die große Reise meines Lebens
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Mittwoch, 23. September 2026
Mittwoch, 2. September 2026
"Almleben, Almliebe"
....so betitelte die Niederösterreichische Zeitung Mitte Juli einen Artikel über die Wanderer-Raststätte und den Hof hier. Danach war ganz schön was los, immer voll... auch jetzt noch sind vor allem an den Wochenenden alle Plätze besetzt und viel zu tun.
Donnerstag, 6. August 2026
W wie Wachau
.... und wie Welterbe und Wein. Und wenn mans umdreht wird es ein M wie Marille. Genau um diese Dinge dreht es sich hier am Wachau-Welterbesteig !
Am Hof ist Betriebsruhe 10 Tage, natürlich ist von der Familie abwechselnd immer jemand vor Ort, der Tiere wegen. Aber für mich sind einfach Ferien ! Das ist mal cool, so mitten im Sommer ! Ich wollte wandern und nicht unbedingt so weit weg und habe mir diesen Welterbesteig ausgesucht ! Sooo schön ! Während man sich unten am Donauradweg drängelt, ist frau im Hinterland ziemlich mit sich alleine. Am Montag letzter Woche ging es zunächst zum Stadtbummel nach Krems und den Uwe aus Leipzig besuchen (er arbeitet dort an der Uni), abends zum Wein süffeln in einen Heurigen. Und dann am nächsten Morgen los - durch Sonnenschein und tausende Rebstöcke, mit tollen An- und Aussichten !
Genau der Sonnenschein wurde im Laufe der nächsten Tage eher das Problem , es war irre heiß , ich musste verdammt viel Wasser mit mir herumtragen und das Laufen bergauf, bergab bei bald 40 Grad war doch auch ganz schön anstrengend . Jeden Tag startete ich früher , am zeitigen Morgen lief es sich am besten . Ende der Woche erreichte ich die Stadt Melk und da hatte ich schon entschieden , dass ich nun nicht den ganzen Weg auf der anderen Donau -Seite bis Krems zurück laufe ! Zu heiß einfach . Aber sehenswert war es auch !
Am letzten Tag gab es noch ein kleines "Geschenk " - mir kroch ein Käfer ins Ohr, bis kurz vors Gehirn gefühlt (oh je und wie sehr das weh tut).... das führte zu einer fiesen Ohrenentzündung und einigen Besuchen beim HNO-Arzt.... daran werde ich mich vermutlich nun immer zuerst erinnern .Samstag, 4. Juli 2026
Der Einöd-Hof
Rechts Wald, Wiesen, Hügel; links Wald, Wiesen, Hügel; dahinter... na klar, Wald, Wiesen, Hügel und davor ebenfalls Wald, Wiesen und ein paar höhere Hügel .... jeweils einige Kilometer. Und in der Mitte eben ein Hof, dessen Geschichte wohl schon 1446 begann. 3 Generationen leben hier, dazu vor allem Schafe, einige Hühner und Schweine und Katzen und Kaninchen. Und 2 Saison-Mitarbeiterinnen, eine davon bin ich und die andere die Sabine aus Chemnitz. Gleich zwei Sachsen hier in Niederösterreich :-) Finde ich sehr lustig ! Außer dem Getier gibt es eine kleine Wanderer-Raststätte. Das Essen wird auf einem uralten Holzherd gekocht, in einem zweiten auch Brot gebacken - darum gehört z.b. auch Holz spalten zu meinen Aufgaben. Natürlich auch Arbeit im Stall. Die Schafe und ich müssen uns noch aneinander gewöhnen, vor allem beim Melken. Morgens macht das Opa Sepp und ich übe abends (Schafe sind halt viel nervöser als Ziegen). Das verspricht sehr abwechslungsreich zu werden hier und für die freie Zeit gibt es reichlich zu erwandern. Ich bin gespannt, was so kommt !
Freitag, 26. Juni 2026
"Heidi-Vibes" & der Geruch von Heu
Eine Heidi im Titel, dann geht es wohl mal wieder um Ziegen:-), ja, genau. Ein Bergbauernhof in Graubünden, mit Ziegen - von denen aber ungefähr die Hälfte, nämlich alle, die Milch geben, ihre Sommerferien auf der Alp verbringen. Die ersten Tage habe ich diese Truppe noch erlebt, die Tage begannen und endeten mit melken ( von Hand hier). Und dann brachten wir die Mädels nach oben, fast 2000 m, auf die Alp. Wie es da oben zu geht, das habe ich ja schon mal erlebt. Und nun erlebe ich, was derweil am Hof los ist. Es gibt eigentlich nur ein großes Thema - Heu ! In meiner zweiten Woche hier war das Wetter noch zu schlecht, es wurden Ställe ausgemistet , gab Putz- und Räumarbeiten, und endlos Weidezäune stellen für die Ziegen, die noch da sind. Aber dann gings los. Mit der Sonne und dem heuen. Und da hier viel Gelände ziemlich steil ist, bedeutet das viel Handarbeit, weil man da gar nicht fahren kann.... uff.... das ist echt harte und schweißtreibende Arbeit, immer in der prallen Sonne natürlich. Aber lustig haben wir es zwischendurch oder danach auch mal. So vergingen die letzten Tage ziemlich schnell. Heute hatte ich noch mal frei - und konnte mir den Schweiß vom Wandern sogar mal mit Schnee abwischen, ganz oben liegen noch ein paar Reste, und ansonsten "badete" ich begeistert in Alpenrosen und allerlei anderen Blümchen in einer beeindruckenden Kulisse. Ein herrlicher Tag war es ! Nun fix schlafen, damit ich morgen wieder fit bin für's Heu !






































































