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Donnerstag, 11. Juni 2026

2089 Meter über dem Meer

 

Ich war vorgewarnt, dass es sehr weit wäre. Ja, war es, reine Gehzeit fast 9 Stunden und über 1000 m aufwärts,  aber es hat sich gelohnt für all diese schönen Anblicke und Aussichten auf dem Weg, bis zu diesem kleinen See und wieder zurück .  Sogar ein paar Schneereste traf ich dort oben noch an. Sonst nix, Stille und Einsamkeit.








 Nun werd ich wohl schlafen wie ein Stein .  Und morgen stehen dann wieder die Bedürfnisse der Ziegen im Vordergrund  :-)

 

 

Freitag, 5. Juni 2026

Alpaufzug


Ich helfe jetzt im Juni auf einem kleinen Ziegenhof mit, in der Schweiz .  Heute brachten wir die Milchziegen   auf die Alp, wo sie nun hoffentlich einen schönen Sommer haben werden. Was für ein Tag ! Der Wecker klingelte bereits um 5. Zuerst alle melken ,  dann auf die kleine Weide bringen ,  von wo aus sie gut in den Viehtransporter verladen werden konnten, 1,5 Stunden Fahrt und dann ein 2,5 stündigestündiger Fußmarsch nach oben mit der ganzen Herde. Ein schönes Spektakel und oben ein großartiger Platz  ! Die gehörnten Mädels waren erst mal aufgeregt ob all dem Neuen ringsherum, aber bald hatten sie uns vergessen und zogen mit den schon anwesenden Geissen über die Hänge . Bis wir dann wieder unten und am Hof waren, war der Tag gelaufen . .

 

Sonntag, 3. Mai 2026

Zu schön, um drinnen zu sitzen

 





 
Das Abenteuer beginnt diesmal am S-Bahnhof in Leipzig-Plagwitz :-) Hier treffe ich mich mit Anja am noch sehr frühen Morgen,  beide einen großen Rucksack auf den Schultern und ua. ein üppiges Frühstück darin. Das wegzumumpeln haben wir über 4 Stunden Zeit,  während wir Deutschlandticket-tauglich entschleunigt mit Regionalzügen in die Mark Brandenburg tuckern. Es ist fast Mittag als wir neben der Havel in Fürstenberg wieder aussteigen und auch direkt losstiefeln. Die Wandertage beginnen  ! Der "Märkische Landweg" - den hatte ich bereits im Januar für eine Frühjahrswanderung ausgesucht.  Von hier gen polnische Grenze.  Los geht's.  Besser als mit Sonnenschein und Vogelgezwitscher durch den Mai zu laufen, kann wandern kaum sein. 

Knallgrün überall,  fast immer ein See oder Kanal neben uns, deren Wasser in der Sonne glitzert. Ein paar kleine Dörfer dazwischen,  und ziemlich viel Nix und Ruhe. Nun laufen wir schon 3 Tage und sind ganz schön begeistert  - und allabendlich natürlich müde und kaputt.... aber trotzdem erfreut,  vom Zelt aus wieder auf einen See zu gucken  ! Und morgens geht's ausgeruht & vergnügt weiter  !
 








 





Sonntag, 26. April 2026

In der Puszta dem Wind lauschen

Nur nachts ist es windstill, sonst windet es ständig gewaltig und Sand wirbelt nicht zu knapp durch die Luft. Abgesehen davon ist es so schön, wie es hier halt jedes mal auf Neue ist. Vor allem soviel Getier um sich zu haben ist herrlich. Zwischen denen verbringe ich den halben Tag.  Die andere Hälfte vergeht mit schwatzen , lecker essen und fröhlichen Spiele-Abenden. Schön, dass nun doch noch ein Besuch geklappt hat, nachdem er im März plötzlich ausfiel  !
Nächste Woche steht wieder ein Ortswechsel an und ein neues Abenteuer... 
Genießt alle den Frühling, wo auch immer  !




Samstag, 18. April 2026

Eindrucksvolles auf dem Balkan

 





Wieder mal nicht so einfach,  zwei prallgefüllte Wochen in ein paar Sätzen zusammen zu fassen  ! Toll war's und schöne Anblicke en masse.  Einfach mal eine klassische touristische Rundreise. Die Altstadt von Mostar mit der berühmten Brücke - wobei diese nicht mehr das Jahrhunderte alte Original ist,  sondern nach dem Krieg der 90er neu aufgebaut werden musste... überhaupt der Krieg,  über dieses Thema "stolpert" man dann doch immer wieder; immer  mal wieder Ruinen,  Häuser voller Einschüsse, viel zu viele Friedhöfe. Bosnien und Herzegowina war ja Jahre umkämpft und vermutlich gibt es auch heute noch mehr als genug Probleme und Zwistigkeiten. Viele hatten das Land verlassen,  aber viele kamen auch hoffnungsvoll zurück. In Mostar jedenfalls wimmelt es von Touristen aus allen Ecken der Welt. Wie auch in der Innenstadt von Sarajevo (ein Basar voller Kaffeehäuser, Cevapcici-Buden und endlos vielen, unnützen Kinkerlitzchen). Andere Orte sind ruhiger und trotzdem sehr schön.  Ein verstecktes Felsenkloster,  Wasserfälle,  quietsche-türkise Gewässer, Burgen,  Altstadt-Gassen mit streunenden Katzen, Dörfchen voller blühender Obstbäume und Berge,  Berge, Berge ... Es gäbe bestimmt noch viel zu gucken,  das nächste mal dann. Jetzt bin ich erst mal "satt" mit Eindrücken.

Heike - schön,  dass wir das gemeinsam gemacht haben  ! 
Nun geht es zum Busbahnhof...
 











 
was von Kriegen bleibt  - viel zu viele Friedhöfe 






die Sonne ließ sich doch noch blicken